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12. Mai 2026

Die Nachtetappe – ein Erlebnis, das du fühlen musst

Wie mir am Rechberg klar wurde, was diese Rallye braucht Ein Herbstabend, an dem ich eigentlich nur heimfahren wollte Es war einer dieser typischen Herbsttage in der Steiermark. Kühl, aber nicht kalt. Die Luft klar, die Bäume schon halb gelb, halb braun. Ich war spät dran, später als geplant, und eigentlich wollte ich nur noch […]
Wie mir am Rechberg klar wurde, was diese Rallye braucht Ein Herbstabend, an dem ich eigentlich nur heimfahren wollte Es war einer dieser typischen Herbsttage in der Steiermark. Kühl, aber nicht kalt. Die Luft klar, die Bäume schon halb gelb, halb braun. Ich war spät dran, später als geplant, und eigentlich wollte ich nur noch […]
Fiat bei Nacht

Wie mir am Rechberg klar wurde, was diese Rallye braucht

Ein Herbstabend, an dem ich eigentlich nur heimfahren wollte

Es war einer dieser typischen Herbsttage in der Steiermark. Kühl, aber nicht kalt. Die Luft klar, die Bäume schon halb gelb, halb braun. Ich war spät dran, später als geplant, und eigentlich wollte ich nur noch nach Hause.

Ich saß in meinem ganz normalen Alltagsauto, nichts Besonderes, nichts, das man unbedingt fotografieren muss. Einfach ein Auto, das mich seit 3 Jahren zuverlässig begleitet.

Als ich aus dem Ort rausfuhr, sah ich die Abzweigung Richtung Rechberg. Ich hätte auch anders fahren können. Eine kürzere Strecke. Aber ich hatte Zeit.

Irgendetwas in mir sagte: Fahr rauf.

Also bog ich ab.

Der Rechberg bei Nacht ist ein anderer Ort

Schon nach den ersten Kurven merkte ich, dass die Strecke nachts eine ganz eigene Stimmung hat. Tagsüber kennt man jede Ecke, jede Steigung, jede Stelle, an der jedes Jahr beim Rechberg‑Rennen die Zuschauer stehen.

Aber nachts ist das alles weg.

Die Straße wird schmaler. Die Geräusche werden lauter. Die Dunkelheit frisst alles rundherum, und man sieht nur noch das, was die Scheinwerfer freigeben.

Ich fuhr nicht schnell. Ich fuhr einfach so, wie man fährt, wenn man allein ist und niemand zuschaut. Konzentriert, aber entspannt. Ohne Musik. Ohne Ablenkung.

Nur ich, das Auto und die Straße.

Der Moment, der mich getroffen hat

Etwa auf halber Höhe kam ich zu der Stelle, einer Kehre, an der jedesmal die Motoren beim Rechberg‑Rennen so laut sind, dass man sie im ganzen Tal hört. Jetzt war es still. Nur mein Motor tickte leise nach, als ich kurz anhielt.

Ich stieg nicht aus. Ich blieb einfach sitzen, die Hand am Lenkrad, die Scheinwerfer auf die nächste Kurve gerichtet.

Und genau in diesem Moment dachte ich:

„Das ist sie. Das ist die Strecke. Genau hier muss die Nachtetappe einer Oldtimer-Rallye stattfinden.“

Nicht, weil sie spektakulär ist. Nicht, weil sie berühmt ist. Sondern weil sie nachts etwas hat, das man nicht planen kann:

Ehrlichkeit. Ruhe. Fokus. Atmosphäre.

Eine Straße, die nicht versucht, etwas zu sein — sie ist es einfach.

Die Fahrt nach oben – und die Klarheit, die sich langsam formte

Ich fuhr weiter. Kurve für Kurve. Ohne Druck. Ohne Ziel.

Und während ich die letzten Höhenmeter nahm, wurde mir klar, warum mich diese Strecke so in den Bann gezogen hatte:

Weil sie alles weglässt, was bei vielen Rallyes stört. Kein Publikum. Keine Ablenkung. Keine störenden Traktoren.

Nur Straße, Auto, Fahrer und Beifahrer.

Und genau das ist es, was eine Nachtetappe braucht.

Oben am Parkplatz – der Gedanke wird konkret

Oben stellte ich das Auto ab. Der Himmel war klar, die Luft kühl, und irgendwo roch es nach feuchtem Laub.

Ich stand da, sah hinunter ins Tal und wusste:

Wenn THE CIRCLE eine Nachtetappe bekommt, dann muss sie hier stattfinden. Nicht irgendwo. Hier. Am Rechberg.

Nicht, weil es die „legendäre“ Strecke des Rechberg-Rennens ist. Sondern weil es sich richtig anfühlt.

Weil diese Strecke nachts genau das auslöst, was die Szene bei den meisten Rallyes verloren hat: Einen Moment, der echt ist. Einen Moment, der bleibt. Einen Moment, der nicht inszeniert werden muss.

Die Heimfahrt – und die Entscheidung

Auf dem Weg zurück nach Graz war mir klar, dass dieser Gedanke nicht wieder verschwinden würde. Er war zu logisch. Zu klar. Zu richtig.

Eine Nachtetappe über den Rechberg ist kein Gimmick. Keine Show. Kein Marketingspot.

Sie ist der Kern dessen, was THE CIRCLE ausmachen soll:

Echte Momente. Echte Straßen. Echte Erlebnisse.

Und genau dort, an diesem unscheinbaren Herbstabend, in meinem ganz normalen Auto, war die Idee geboren.

Nicht laut. Nicht dramatisch. Einfach klar.