Der große Saisonplaner für Fahrer, Beifahrer und Genießer
Vom Neujahrsmorgen im Schnee bis zum letzten Septembersonntag: Welche Rallye passt zu Ihnen, Ihrem Auto und Ihrem Beifahrer?
Es gibt diesen Moment, kurz vor dem Start. Der Motor läuft ruhig, die Stoppuhr liegt in der Hand, der Beifahrer liest die erste Anweisung im Roadbook noch einmal leise vor. Dann hebt der Starter die Flagge, und alles, was Sie in den Wochen davor geübt, geschraubt und geplant haben, verdichtet sich in einem einzigen Augenblick.
Genau dafür fahren wir Oldtimer-Rallyes. Nicht für Pokale, auch wenn sie schön sind. Sondern für die Stunden dazwischen: für die Passstraße im Morgenlicht, für den stillen Blick zwischen Fahrer und Beifahrer, wenn eine Prüfung gelingt, und für den Abend, an dem sich Fremde am Tisch zu Freunden verwandeln.
2027 bietet Österreich dafür so viele Gelegenheiten wie selten zuvor.
Der Kalender, den wir für diesen Artikel zusammengetragen haben (kein Anspruch auf Vollständigkeit), umfasst mehr als zwanzig Veranstaltungen. Sie reichen von der Ein-Tages-Ausfahrt bis zur viertägigen Alpenrallye mit rund 1.000 Kilometern. Und genau darin liegt die Herausforderung: Welche passt zu Ihnen?
Dieser Artikel ist als Entscheidungshilfe gedacht. Er führt Sie durch das Rallyejahr, Jahreszeit für Jahreszeit. Er erklärt, worin sich die Rallyes wirklich unterscheiden, und schlägt am Ende konkrete Saisonpläne für verschiedene Typen von Teams vor. Die Tabelle mit allen Terminen, Prüfungsarten und Preisen finden Sie im Anschluss.
Wichtig vorab: Der Recherchestand ist der 1. Oktober 2026. Viele Ausschreibungen für 2027 sind noch nicht veröffentlicht. Wo Nenngeld, Technik oder Termin nicht belegt werden konnten, steht das ausdrücklich dabei. Bitte prüfen Sie vor der Nennung immer die aktuelle Ausschreibung des Veranstalters
Bevor Sie wählen: Sechs Fragen, die die Entscheidung leichter machen
Die meisten Teams wählen ihre Rallye nach Namen oder Bauchgefühl. Das ist verständlich, führt aber manchmal zu Enttäuschungen. Beantworten Sie stattdessen ehrlich diese sechs Fragen.
1. Wie wichtig ist Ihnen die Wertung? Wer wirklich um Zehntelsekunden kämpfen will, braucht eine Rallye mit vielen, sauber gemessenen Prüfungen. Wer vor allem das Miteinander sucht, ist bei einer Genussrallye besser aufgehoben. Beides ist legitim, aber es sind zwei verschiedene Wochenenden.
2. Analog oder digital? Die Ennstal-Classic erlaubt ausdrücklich nur mechanische Stoppuhren und Wegstreckenzähler. Die Südsteiermark Classic kombiniert GPS-Gleichmäßigkeitsprüfungen mit Lichtschranken und Schlauchmessungen. Bei THE CIRCLE Classic Trophy® gibt es getrennte Klassen für Analog, Digital und Youngtimer, zusammengefasst in der Gesamtwertung mit einem Performance-Index. Wer mit Uhr und Rechenschieber im Cockpit groß geworden ist, wird die analoge Welt lieben. Wer moderne Rallyetechnik schätzt, sollte gezielt danach suchen.
3. Wie viel Zeit haben Sie wirklich? Ein Tag in Kärnten, ein Wochenende im Ennstal oder vier Tage durch die Alpen: Das ist nicht nur eine Frage des Urlaubs, sondern auch der Erholung, der Anreise und der Familie.
4. Wie viel Budget steht bereit? Das Nenngeld reicht von rund 195 Euro bis 4.200 Euro. Denken Sie an Hotel, Anreise, Reifen, Service und Ausrüstung dazu. Bei den meisten Rallyes etwa ist die Unterkunft nicht im Nenngeld enthalten.
5. Wie alt ist Ihr Fahrzeug? Die Altersgrenzen unterscheiden sich stark. Die Ennstal-Classic und die Planai-Classic nehmen Fahrzeuge bis Baujahr 1976. Die Arlberg Classic Car Rally geht bis 1979, die Wilder Kaiser Classic bis 1985. Die Ötztal Classic und die Leo Charity Trophy erlauben Fahrzeuge bis 2002, THE CIRCLE dagegen Oldtimer bis 1996 sowie Youngtimer bis 2006 und die Kirschblüten-Classic bis 1996. Ein Auto aus den Neunzigern hat damit ein ganz anderes Angebot als ein Vorkriegsfahrzeug.
6. Wer sitzt neben Ihnen? Ein Partner, der Roadbook und Uhr souverän beherrscht, ermöglicht sportliche Rallyes. Ein Freund, der einfach mitfahren möchte, wünscht sich vielleicht Landschaft und ein gutes Abendessen. Die beste Rallye ist die, bei der beide am Ende ein gutes Gefühl haben.
Der Rallyekalender 2027, Jahreszeit für Jahreszeit
Winter: Wenn die alten Autos dampfen
Das Rallyejahr beginnt, wenn andere noch schlafen. Am 14. Jänner starten in der Steiermark gleich zwei Winterrallyes, und beide sind ein Statement.
Planai-Classic (14.–16. Jänner, Gröbming und Schladming). Drei Tage, Schnee, Eis, Kälte: Wer hier startet, weiß, was er tut. Die Planai-Classic feiert 2027 ihre 30. Ausgabe und ist für Fahrzeuge bis Baujahr 1976 zugelassen. Das Nenngeld beträgt 2.300 Euro für Fahrer und Beifahrer, Nennschluss ist der 15. November 2026. Im Programm stehen unter anderem Prüfungen auf der Dachsteinstraße und die legendäre Planai-Bergprüfung.
Was macht den Reiz aus? Winterliche Bedingungen verändern alles. Ein Auto, das im Sommer brav geradeaus läuft, verlangt jetzt Feingefühl. Die Kommunikation im Cockpit muss stimmen, sonst verrutscht die Prüfung. Wer hier gemeinsam ins Ziel kommt, hat mehr geschafft als eine Rallye.
Winterrallye Steiermark (14.–16. Jänner, Leoben). Die 20. Auflage findet am gleichen Wochenende statt. Das Feld ist international, und eine Nachtetappe führt in den historischen Klosterhof von St. Lambrecht.
Unser Tipp: Die beiden Winterrallyes schließen sich gegenseitig aus. Entscheiden Sie nach Region und Charakter: Planai-Classic für sportlichen Anspruch im Ennstal, Winterrallye, hart und anstrengend für das kompaktere Format rund um Leoben.
Frühjahr: Die Saison erwacht
Der April und Mai bringen die ersten warmen Tage, und mit ihnen kommt die Lust am Fahren zurück.
Südsteiermark Classic (22.–24. April, Gamlitz). Die Südsteiermark Classic ist auf 160 Fahrzeuge begrenzt, alle Nennungen durchlaufen ein Auswahlverfahren. Nennschluss ist der 24. Jänner 2027. Sie kombiniert GPS-Gleichmäßigkeitsprüfungen in eigens gesperrten Sonderprüfungen mit Lichtschranken und Schlauch, wer in der Pro Competition antreten möchte, zahlt 250 Euro Aufpreis. Wer in dieser Landschaft aus Weinbergen und Hügeln unterwegs ist, versteht, warum die Rallye so beliebt ist.
Kraigerberg Classic Rallye (23. April, Althofen). Ein Tag, rund 130 Kilometer, ÖMVV-Staatsmeisterschaftslauf. Mit rund 195 Euro (Portalangabe) ist sie der günstigste Einstieg im gesamten Kalender. Kurz und knackig.
Gaisberg-Rennen (6.-8. Mai, Salzburg). Drei Tage, vier einzigartige Events. Bergrenne, Stadt-GP in Salzburg Stadt und der Salzburg-Ring als Draufgabe. Einzigartig, aber nicht billig.
Kirschblüten-Classic (8.–9. Mai, Pöllau). Zwei Tage in der Oststeiermark, für Fahrzeuge bis Baujahr 1996. Eine traditionelle Rallye bei der die Schnittprüfungen im Fokus stehen.
Wilder Kaiser Classic (13.–16. Mai, Ellmau). Vier Tage inklusive An- und Abreise, höchstens 130 Startplätze und die Tirol Lodge direkt neben der Bergbahn. Das Nenngeld liegt bei 2.399 Euro im Frühbucherzeitraum und danach bei 2.499 Euro, nicht billig, aber inkl. Übernachtung. Hier zählt das Erlebnis: kurvige Straßen rund um das Kaisergebirge und ein Programm, das Erholung verspricht.
Mödling Classic (22. Mai). Ein Tag in Niederösterreich, für alle, die das Wochenende zuhause verbringen wollen.
Frühsommer: Die Hochzeit der Alpenrallyes
Der Juni ist der dichteste Monat des Jahres. Nutzen Sie ihn bewusst.
Kitzbüheler Alpenrallye (2.–5. Juni). Die Alpenrallye feiert 2027 ihr 40. Jubiläum unter dem Motto Timeless Passion. Über 600 Kilometer führen durch die schönsten Straßen der Alpen. Die Teilnahme kostet ab 3.700 Euro mit Hotel (drei Nächte, Doppelzimmer mit Frühstück), ab 3.200 Euro ohne Hotel. Für junge Fahrer gibt es den NextGEN-Tarif ab 2.600 Euro, ein Tarif Parents & Kids kostet 2.800 Euro. Die Anmeldung öffnet Mitte Oktober 2026.
Vienna Höhenstrasse Classic (5. Juni). Ein Tag „Schaulaufen“ in Wien und Umgebung, ideal als Ergänzung zu einem Wochenende in der Hauptstadt.
Mühlviertel Classic (10.–12. Juni, Freistadt). Rund 480 Kilometer mit dem Motto „We Drive for Charity“. Für 2027 sind eine eigene Wertung und Konditionen für Teams unter 35 vorgesehen. Wer mit gutem Gewissen fahren möchte, ist hier richtig.
Leo Charity Trophy (12. Juni, Stift Heiligenkreuz). Ein Tag im Wienerwald für Fahrzeuge bis 2002 für den guten Zweck.
(18.–20. Juni, Bad Ischl). Drei Tage im Salzkammergut für Fahrzeuge bis Baujahr 1969 mit einfachen Wertungen und Geschicklichkeitsprüfungen.
Lions Charity Rallye Schladming (19.–20. Juni). Die 19. Ausgabe ist auf 70 Teams begrenzt und zählt zur ÖMVV-Staatsmeisterschaft. Gefahren wird mit Roadbook und Lichtschranke, dazu kommen Bergwertungen. Der Erlös geht an Menschen in der Region.
Arlberg Classic Car Rally (24.–26. Juni, Lech Zürs). Eine Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitsfahrt für Fahrzeuge bis Baujahr 1979. 131 Teams starten am Arlberg. Zusatzleistungen wie ein Lehrgang (260 Euro) oder ein Servicefahrzeug (630 Euro) werden separat gebucht.
Hochsommer: Sport in Reinkultur
Höllental Classic (2.–3. Juli, Reichenau an der Rax). Die Höllental Classic gilt in der Szene als prüfungsintensiv und kombiniert Timing- mit GPS-Schnittprüfungen. Wer hier gut abschneidet, kann sich zurecht auf die Schulter klopfen und gehört zu den Besten in Österreich in dieser Szene.
Ötztal Classic (15.–17. Juli). Die 29. Ausgabe führt durch Tirols Berge, für Fahrzeuge bis Baujahr 2002.
Ennstal-Classic (21.–24. Juli). Die 35. Ennstal-Classic bleibt der absolute Maßstab. Vier Tage, rund 1.000 Kilometer, Fahrzeuge bis Baujahr 1976. Das Nenngeld beträgt 4.200 Euro, in der Youngster-Trophy 2.800 Euro. Enthalten sind unter anderem Starterpaket, Teambekleidung, vier Abendveranstaltungen und Verpflegung entlang der Strecke. Und gefahren wird rein analog: mechanische Stoppuhr, mechanischer Wegstreckenzähler, keine Funkuhr.
Das ist Rallye in ihrer ursprünglichen Form. Kein Bildschirm zeigt Ihnen, wie Sie liegen. Sie müssen es fühlen.
St. Pölten Classic (15. August). DIE Rallye für alle Autos – also alle Oldtimer, Youngtimer, Jungwagen, Neuwagen und Mazda MX-5! Nur Timingprüfungen – ideal für „Beginners“.
Vienna Classic Days (21.–22. August). Das Wiener Stadtevent verbindet Rallye mit Programm für Publikum. Junge Teilnehmer unter 30 zahlen den halben Preis, alte Vorkriegsfahrzeuge werden bevorzugt.
Café KunstWerk Trophy (29. August, St. Veit an der Triesting). Ein Tag im Triestingtal, organisiert von den Machern der Höllental Classic.
Herbst: Goldene Straßen, letzte Chancen
THE CIRCLE Classic Trophy (3.–4. September, Frohnleiten). Neu im Kalender und mit hohem Anspruch: höchstens 70 Teams, 18 Gleichmäßigkeitsprüfungen, ein Night Run am Rechberg, dazu ein Finale im Golfclub Murhof. Es gibt getrennte Klassen für Classic Analog, Classic Digital und Next Classic, dazu eine Clubwertung. Um eine faire Gesamtwertung erstellen zu können, gibt es den Performance-Index zum Ausgleich der unterschiedlichen Voraussetzungen. Wer 2027 von Anfang an dabei sein möchte, sollte früh planen, denn die Startplätze sind begrenzt. Das Nenngeld beträgt im Early Bird Preis nur € 696,-.
Hochsteiermark-Classic (10.–12. September, Neuberg an der Mürz). 2026 war sie ausgebucht, die Erwartungen für 2027 sind entsprechend hoch. Das Nenngeld lag 2026 bei mindestens 750 Euro. Der Preis 2027 ist noch offen.
Flachgau Classic (17. und 18. September, in Seeham) Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, sicherlich eine der anspruchsvollsten Rallyes in Österreich mit vielen Schnitt- und ganz gefinkelten Timingprüfungen. Das Nenngeld für 2027 beträgt 825 Euro.
Gerasdorfer Classic (25. September, Gerasdorf). Familiäre Rallye in schöner Umgebung.
Rallye Historiale (26. September, Brunn am Gebirge). Der Saisonabschluss in Niederösterreich, mit Prüfungen auf kraftfahrzeughistorischen Straßen.
Welcher Typ, von Team sind Sie?
Die Einsteiger
Sie haben einen schönen Oldtimer, wenig Rallyeerfahrung und wollen erst einmal spüren, ob das Ganze etwas für Sie ist. Beginnen Sie klein: Die Kraigerberg Classic ist mit einem Tag und rund 195 Euro ein Einstieg ohne großes Risiko. Danach bieten sich die Mühlviertel Classic oder die Lions Charity Rallye an: sportlich genug, um zu lernen, freundlich und einfach genug, um sich wohlzufühlen.
Die Präzisionsfahrer
Sie wollen messen, rechnen und gewinnen. Ihre Saison: Südsteiermark Classic im April, Höllental Classic im Juli, Ennstal-Classic im selben Monat und THE CIRCLE Classic Trophy® im September. Damit haben Sie GPS-Prüfungen, kombinierte Prüfungen und wer will, auch die reine Analogwelt an einem Jahr erlebt. Sehr viel abwechslungsreicher wird es nicht.
Die Genießer
Landschaft, gutes Essen und Gesellschaft stehen im Vordergrund. Wilder Kaiser Classic im Mai, Kitzbüheler Alpenrallye im Juni, Arlberg Classic Car Rally drei Wochen später: Das ist eine Saison für Menschen, die Reisen lieben. Vergessen Sie nicht, dass diese Veranstaltungen sehr schnell ausgebucht sind.
Die (Winter-)Sportler
Sie lieben Herausforderung, Kälte und den Duft von heißem Motoröl. Planai-Classic im Jänner, danach im Sommer die Ennstal-Classic: Zwei Ausgaben derselben Organisation, zwei völlig verschiedene Welten.
Die Gutes-Tun-Teams
Mühlviertel Classic im Juni und Lions Charity Rallye Schladming im gleichen Monat: Beide fahren für einen guten Zweck. Eine schöne Möglichkeit, die Leidenschaft für alte Autos mit einem sozialen Beitrag zu verbinden.
Die Youngtimer-Fahrer
Ihr Auto stammt aus den Achtzigern oder Neunzigern? Dann sind THE CIRCLE Classic Trophy® (Oldtimer bis 1996, Youngtimer bis 2006), die Kirschblüten-Classic (bis 1996), Ötztal Classic und Leo Charity Trophy (jeweils bis 2002) sowie die Wilder Kaiser Classic (bis 1985) interessant. Bei der Ennstal-Classic und der Planai-Classic ist dagegen 1976 die Grenze.
Das Budget: Was eine Rallye wirklich kostet
Zur Orientierung, gemessen am veröffentlichten Nenngeld:
- Bis rund 1.000 Euro: Kraigerberg Classic (ca. 195 Euro), THE CIRCLE Classic Trophy® (696 Euro), Flachgau Classic (2026: 750 Euro), Hochsteiermark-Classic (2026: ab 750 Euro).
- Rund 2.300 bis 2.500 Euro: Planai-Classic (2.300 Euro), Wilder Kaiser Classic (2.399 bzw. 2.499 Euro).
- Ab 3.200 Euro: Kitzbüheler Alpenrallye (3.200 Euro ohne Hotel, 3.700 Euro mit Hotel).
- 4.200 Euro: Ennstal-Classic.
Rechnen Sie zusätzlich mit Hotel, Anreise, Treibstoff, Service, Reifen und gegebenenfalls Zusatzleistungen. Für die Planung gilt: Je länger die Rallye, desto größer der Anteil der Nebenkosten am Gesamtbudget.
Wer sparen möchte, hat mehrere Möglichkeiten. Die Ennstal-Classic bietet die Youngster-Trophy für 2.800 Euro. Die Kitzbüheler Alpenrallye hat einen NextGEN-Tarif ab 2.600 Euro. Die Vienna Classic Days berechnen für Teilnehmer unter 30 den halben Preis.
Termine, die Sie sich sofort notieren sollten
Manche Rallyes sind schneller vergeben, als man denkt. Diese Fristen sollten Sie kennen:
- 15. November 2026: Nennschluss Planai-Classic.
- Mitte Oktober 2026: Anmeldebeginn Kitzbüheler Alpenrallye.
- 24. Jänner 2027: Nennschluss Südsteiermark Classic.
- „Early Bird“ Preis bis 20. Dezember 2026: The Circle Classic Trophy®
- Frühbuchen Wilder Kaiser Classic: Der Preis von 2.399 Euro gilt nur im Frühbucherzeitraum.
Vorbereitung: So wird die Rallye zum Erlebnis
Ein paar praktische Gedanken, die jedem Team helfen, egal für welche Rallye es sich entscheidet:
- Üben Sie zu zweit. Fahren Sie im Vorfeld ein paar Trainingsrunden mit Stoppuhr auf einer ruhigen Strecke. Nichts ersetzt das gemeinsame Gefühl für Tempo und Zeit.
- Prüfen Sie die Technik früh. Reifen, Bremsen, Kühlung und Elektrik brauchen Zeit. Wer im Frühjahr fährt, sollte den Service im Winter erledigen.
- Lesen Sie die Ausschreibung genau. Welche Uhren, welche Hilfsmittel, welche Fahrzeugklasse: Das entscheidet über Ihre Wertung.
- Planen Sie Reserve ein. Für Anreise, Schlaf und Pausen. Wer müde im Cockpit sitzt, macht Fehler.
- Reden Sie miteinander. Die stärksten Teams sind nicht die mit der besten Technik, sondern die mit der besten Kommunikation.
Drei Saisonpläne zum Nachfahren
Plan 1: Die Genusssaison. Wilder Kaiser Classic (13.–16. Mai), Kitzbüheler Alpenrallye (2.–5. Juni), Arlberg Classic Car Rally (24.–26. Juni). Drei Rallyes, drei Alpenregionen, ein Sommer zum Erinnern.
Plan 2: Die Präzisionssaison. Südsteiermark Classic (22.–24. April), Höllental Classic (2.–3. Juli), Ennstal-Classic (21.–24. Juli), THE CIRCLE Classic Trophy® (3.–4. September). Wer diese vier gefahren ist, kennt die ganze Bandbreite der österreichischen Gleichmäßigkeitsrallye.
Plan 3: Die Einsteigersaison. Mödling Classic (22. Mai), Mühlviertel Classic (10.–12. Juni) und Rallye Historiale (26. September). Drei überschaubare Termine, ideal, um Erfahrung zu sammeln und zu erleben, ob Rallye Ihre Leidenschaft wird.
Noch ohne Termin für 2027
Zum Redaktionsschluss lag für diese Veranstaltungen noch kein 2027-Termin vor. Sie fanden 2026 meist im Herbst statt: Classic-1000 (Ybbs), Pannonia-Historic Rallye (Gols), Classic Grand Prix Baden, Kraigerberg GHOST Classic Rallye und Seefeld Classic Cars.
Ein letzter Gedanke
Man kann eine Rallye nach Nenngeld, Kilometern und Prüfungsanzahl vergleichen. Das haben wir getan. Aber am Ende bleibt nicht die Tabelle in Erinnerung, sondern ein Bild: der Nebel über einem Pass, das Ticken der Stoppuhr, das Lachen des Beifahrers nach der gelungenen Prüfung.
Suchen Sie sich die Rallye, bei der Sie sich diese Momente vorstellen können. Dann melden Sie sich an, bevor der Startplatz weg ist.
Die Tabelle mit allen Rallyes 2027 folgt direkt unter diesem Artikel. Alle Angaben ohne Gewähr!





